Weidenkugel

Gartengestaltung - WeidenkugelWeidenkugeln üben auf viele Leute eine besondere Faszination aus – vielleicht weil sie so wirr aussehen. Dabei sind sie gar nicht schwer herzustellen. In Worten ist das manchmal schwierig zu beschreiben, ein Blick auf die Fotos unten sollte aber mögliche Fragen beantworten.

Das Grundgerüst

Wir beginnen mit einer langen biegsamen Weide, die ineinander verschlungen wird. Dieser Ring stellt den inneren Durchmesser der Kugel dar. Insgesamt werden von diesen Ringen ca. 7 Stück benötigt.

Sind diese hergestellt, werden die einzelnen Ringe nacheinander wie ein Gerüst zusammen gesteckt und jeder Kreuzungspunkt wird mit einem Bindfaden fest verknotet. Der Bindfaden muss nicht schön sein, da er am Ende wieder entfernt wird.

Weiden einziehen

Die Weiden, die jetzt durch das Gerüst gezogen werden, sollten etwas länger sein als der Umfang der Kugel. Ganz wichtig ist, dass man immer mit dem dicken Ende der Weide anfängt durchzuziehen. Flechten Sie unter und über die Weiden vom “Gerüst” und legen Sie das Ende dann unter eine Weide nach innen. Anschließend wird das dünne Ende verflochten. Achten Sie darauf, dass die Weidenrute nicht bricht und keine Knicke bekommt.

Die Nacharbeit

Wenn viele Lagen geflochten wurden und die Kugel eine spürbare Festigkeit und Dichte bekommen hat, werden die Schnüre herausgeschnitten. Jetzt können Sie noch kürzere Ruten einflechten oder anderes Material wie farbige Zweige (z.B. roter Hartriegel), Filzbänder usw. Zum Schluss wird versäubert, indem man herausstehende Spitzen abschneidet.

Deko-Ideen

Toll sehen die Kugeln aus, wenn eine Lichterkette von innen mit Draht befestigt wird. Das ist nicht nur zur Weihnachtszeit sehr stimmungsvoll, sondern auch an schönen Sommerabenden. Und mit 2 Kugeln übereinander und einem Hut auf dem Kopf hat man einen Schneemann…

Meine Flechtkurse

Wenn Sie eine solche Weidenkugel lieber unter Anleitung in netter Runde ausprobieren möchten, ist vielleicht einer meiner Flechtkurse das Richtige für Sie.