Hochbeete aus Weiden

Schon in alten Klostergärten wusste man die Vorteile von Hochbeeten zu schätzen. Vom rückenfreundlichen Aspekt mal abgesehen, bieten die verschiedenen, langsam verrottenden Bodenschichten eine optimale Nährstoffversorgung der Pflanzen. Außerdem wird durch die Einfassung aus Weiden für eine gute Belüftung gesorgt.

Für ein solches Hochbeet werden Pfosten im Abstand von ca. 40 cm in den Boden gesetzt und mit bis zu 4 cm dicken Weiden umflochten, bis die gewünschte Höhe erreicht ist.
Nun beginnt man folgendermaßen zu schichten:

  1. grobe Holzschicht (dicke Äste, Holzstücke usw.)
  2. Zweige oder dünne Äste
  3. Hühner- oder Pferdemist (von anderen Tieren geht natürlich auch!)
  4. Kompost
  5. Mutterboden

Durch den Verrottungsprozess ist nachträgliches Düngen nicht mehr nötig.

Die folgenden Bilder zeigen den Bau eines Hochbeetes sowie einige weitere, fertig gestellte Beispiele.